23. bis 26. Juni 2011: 39. ADAC Zurich 24h-Rennen: Porsche Team Manthey

2011er Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0

2011er Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0

2011er Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0

2011er Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0

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2011er Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0

2011er Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0

2011er Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0

2011er Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0

Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0 des Porsche Teams Manthey beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring 2011 in der Favoritenrolle

(28.05.2011) Weniger tanken, länger fahren: So lautet das Erfolgsrezept des weiterentwickelten Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0. Mit der Version 2.0 fuhren die Porsche-Werksfahrer Richard Lietz (Österreich), Marco Holzer (Lochau) und Patrick Long (USA) beim vierten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2011 zum ersten Sieg des innovativen Hybrid-Rennwagens aus Weissach. Während fast alle direkten Konkurrenten drei Mal zum Tanken an die Box mussten, kam der Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0 mit nur zwei Stopps aus und sorgte somit für den Premieren-Sieg eines Hybrid-Porsche. Der bekanntermaßen sparsame Porsche 911 GT3 RSR von Manthey Racing mit den Porsche-Werksfahrern Marc Lieb (Ludwigsburg), Romain Dumas (Frankreich) sowie Manthey-Pilot Lucas Luhr (Schweiz) kam ebenfalls mit zwei Stopps aus und machte den Porsche-Doppelsieg perfekt.

Der zweite Renneinsatz des Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0 in der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2011 war der erfolgreiche Abschluss der intensiven Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen Nürburgring am 25./26. Juni. „Wir sind mit dem technischen Stand des Fahrzeugs und der Zuverlässigkeit des Hybridsystems äußerst zufrieden“, sagt Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. „Wir konnten gegenüber der Konkurrenz einen Boxenstopp einsparen und mit weniger Energiezufuhr von außen ähnlich schnelle Rundenzeiten fahren. Das verstehen wir unter Porsche Intelligent Performance. Besonders freut es mich, dass auch der 911 GT3 RSR von Manthey Racing die bekannte Effizienz der Porsche 911-Modelle beweisen konnte und Platz zwei belegte." Der Schwerpunkt der Weiterentwicklung des Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0 lag klar auf der Effizienzsteigerung. Dazu wurde das Fahrzeuggewicht von 1.350 auf 1.300 kg gesenkt, woran auch die Hybridkomponenten beteiligt sind. Deren Gewicht konnte durch gezielte Optimierung um 20 Prozent gesenkt werden. Das generelle Hybrid-Layout wurde vom 2010er-Modell übernommen.

Die Leistung der in der Portalachse verwendeten zwei Elektromotoren wurde von jeweils 60 auf 75 Kilowatt erhöht. Insgesamt steht den Piloten des Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0 sekundenweise eine Zusatzleistung von rund 200 PS zur Verfügung, was über eine Runde auf der Nürburgring-Nordschleife einer zusätzlichen konventionellen Leistung von ca. 23 kW (32 PS) entspricht. Die elektrische Leistung wird je nach Programmierung automatisch beim Betätigen des Gaspedals zugesteuert. Darüber hinaus können die Piloten des Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0 die elektrische Zusatzleistung auch manuell abrufen, beispielsweise bei Überholvorgängen. Während die Portalachse die Vorderräder antreibt, wurde der 4,0 Liter große, jetzt 465 PS starke Sechszylinder-Boxermotor, der seine Kraft an die Hinterachse abgibt, in der Leistung gedrosselt und hinsichtlich des Benzinverbrauchs optimiert.

„Unser Hybrid-Elfer lief wie ein Uhrwerk“, sagte Marco Holzer. „Der Schlüssel zum Erfolg war heute neben dem günstigen Benzinverbrauch und der zuverlässigen Technik, dass alle Fahrer auf einem gleichmäßig hohen Niveau unterwegs waren und dabei keine Fehler gemacht haben“, ergänzte Teamkollege Richard Lietz am Rande des 53. ADAC ACAS H&R-Cup, dem vierten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2011. „Wenn das die Zukunft des Motorsports ist, dann freue ich mich sehr darauf. Für Porsche und alle, die an diesem Projekt beteiligt waren, ist dieser Sieg eine tolle Belohnung. Die Nürburgring-Nordschleife ist die härteste Rennstrecke der Welt - da ist der Erfolg gleich doppelt wichtig. Ich würde mich freuen, wenn wir in vier Wochen wieder hier oben stünden!“ Der Österreicher Lietz – 2004 PORSCHE SCENE Partner im Carrera Cup – spielt mit dieser Aussage auf den Einsatz des Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0 beim ADAC Zurich 24h-Rennen an. Dort zählt der innovative Zuffenhausener nun endgültig zum Kreis der Siegkandidaten

Von: PORSCHE SCENE Newsroom | GO | Fotos: Porsche AG

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