13.6.2010: Porsche-Werksfahrer siegen für Audi in Le Mans

911 GT3 R Hybrid

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Fotos: Audi Sportpresse

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Gesamtsieg der Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) mit dem ehemaligen Porsche-Junior und Porsche-Werksfahrer Mike Rockenfeller (Neuwied)

(13.06.2010) Jubel herrschte im Porsche-Lager auch über den Gesamtsieg der Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich), die sich das Cockpit eines Audi R15 TDI mit dem ehemaligen Porsche-Junior und Porsche-Werksfahrer Mike Rockenfeller (Neuwied) teilten. Im Ziel hatten sie einen Vorsprung von einer Runde auf den zweitplatzierten Audi. Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen: „Stolz bin ich auf die drei Fahrer des siegreichen Audi. An sie und an das gesamte Audi-Team meine herzlichen Glückwünsche.“

Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard holt Motorsport Grand Slam

Als erstem Rennfahrer überhaupt ist es Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler) gelungen, die vier großen Langstrecken-Klassiker zu gewinnen und damit den Motorsport Grand Slam zu holen: Bernhard siegte für Porsche 2003 bei den 24 Stunden Daytona, in den Jahren 2006 bis 2009 vier Mal in Folge beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring, 2008 bei den 12 Stunden von Sebring und am Wochenende in einem Audi bei den 24 Stunden von Le Mans. Timo Bernhard begann seine Karriere als Profi-Rennfahrer 1999 im Porsche-Junior-Team und gehört seit 2002 zum Werksfahrer-Kader von Porsche.

„Schon als Kind habe ich davon geträumt, irgendwann einmal die Gesamtsieger-Pokale aller vier großen Langstrecken-Klassiker in meiner Vitrine zu haben“, erzählt Bernhard. „Dieser Traum ist nun mit dem Gesamtsieg in Le Mans in Erfüllung gegangen.“ Zusammen mit Porsche-Werksfahrer Romain Dumas (Frankreich) und dem ehemaligen Porsche-Werksfahrer und aktuellen Audi-Piloten Mike Rockenfeller (Neuwied) setzte sich Bernhard souverän gegen alle Konkurrenten durch und hatte bei seiner Zieldurchfahrt eine Runde Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Seinen ersten historischen Erfolg feierte Bernhard bereits in seinem zweiten Jahr als Porsche-Werksfahrer. In einem Porsche 911 GT3 RS gelang ihm 2003 die Sensation bei den 24 Stunden von Daytona im US-Bundesstaat Florida. Er ließ sogar die favorisierten Daytona-Prototypen hinter sich und siegte zusammen mit Werksfahrer-Kollege Jörg Bergmeister und den beiden Amerikanern Kevin Buckler und Michael Schrom. Im Ziel hatte das Fahrerquartett neun Runden Vorsprung auf den Zweitplatzierten herausgefahren.

In den kommenden Jahren entwickelte sich Timo Bernhard zu einem echten Langstrecken-Spezialisten, dem stets der optimale Kompromiss aus schnellen Rundenzeiten und materialschonender Fahrweise gelang. Auch die Präzision am Lenkrad wurde zu Bernhards Markenzeichen: Kaum ein Weltklassepilot weist – selbst unter höchstem Druck – eine ähnlich geringe Fehlerquote auf wie der junge Mann der Saarpfalz. Eigenschaften, die man vor allem auch beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife braucht.

Im Porsche 911 GT3 des Teams Manthey Racing gelingt ihm der erste Sieg beim größten deutschen Autorennen, das seit 1970 ausgetragen wird. 2007 fuhr Timo Bernhard im Porsche 911 GT3 RSR erneut allen davon und gewann erstmals ein 24-Stunden-Rennen an der Seite von Romain Dumas. Seither bestreitet das deutsch-französische Duo alle Langstreckenrennen gemeinsam. Auch 2008 und 2009 setzen sich Bernhard und Dumas – wie bereits 2007 – zusammen mit Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg) und Manthey-Pilot Marcel Tiemann (Monaco) gegen starke Konkurrenz durch.

Beim Gesamtsieg bei den 12 Stunden von Sebring im Jahr 2008 werden Erinnerungen an den großen Coup bei den 24 Stunden von Daytona wach. Erneut besiegt Bernhard – dieses Mal mit den Porsche-Werksfahrern Romain Dumas und Emmanuel Collard (Frankreich) – alle Konkurrenten in den mehr als 200 PS stärkeren LMP1-Prototypen und sorgt am Steuer des Porsche RS Spyder der leistungsschwächeren LMP2-Klasse für eine Sensation – Porsches erster Gesamtsieg in Sebring nach 20 Jahren.

Von: PORSCHE SCENE Newsroom/GO

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