VW: Besuch im Logistikzentrum

Fotos: VW

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat am 22. Januar das Logistikzentrum von Volkswagen in Wolfsburg an der Westrampe besucht. Dr. Horst Neumann (Personalvorstand der VW Aktiengesellschaft), Bernd Osterloh (Vorsitzender des VW-Konzernbetriebsrats), Thomas Ulbrich (Mitglied des Markenvorstands für den Bereich Produktion und Logistik) und Thomas Zernechel (Leiter VW-Konzernlogistik) informierten die Ministerin und Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs über die Einbindung leistungsgewandelter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Arbeitsalltag sowie über effiziente Logistik.

Personalvorstand Neumann sagte: „Zu der Verantwortung jedes guten Arbeitgebers gehört, dass er sich auch um seine Beschäftigten mit Tätigkeitseinschränkungen kümmert. Bei Volkswagen bieten wir Mitarbeitern deshalb die Möglichkeit, nach langer Krankheit oder mit einer Schwerbehinderung weiterhin ein Teil des Volkswagen-Teams zu bleiben und wertschöpfende Arbeit zu leisten. Wir bringen ihnen damit Wertschätzung entgegen, zugleich sind wir darum bemüht, ihr Wissen und Können im Unternehmen zu erhalten.“

Konzernbetriebsratsvorsitzender Osterloh betonte: „Für Volkswagen ist es seit Jahren selbstverständlicher Bestandteil der Unternehmenskultur, leistungsgewandelte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Arbeitsalltag zu integrieren.“ Neben Prävention ist die optimierte Gestaltung von Ersatzarbeitsplätzen ein wesentlicher Bestandteil der sogenannten Inklusion bei Volkswagen. Das Fazit von Bundesarbeitsministerin Nahles war eindeutig: „Es kommt nicht von ungefähr, dass Volkswagen den bundesweiten Inklusionspreis erhalten hat.“

Das UnternehmensForum, ein bundesweiter und branchenübergreifender Zusammenschluss von Wirtschaftsunternehmen, hatte zusammen mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände 2013 den Inklusionspreis an Volkswagen verliehen. 2014 unterzeichneten Vorstand, Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung von Volkswagen eine gemeinsame Erklärung zur Inklusion. Die Vereinbarung schreibt Inklusion als Bestandteil der Unternehmenskultur fest.

Dass Volkswagen diesen Preis tatsächlich verdient habe, davon habe sie sich am Logistikzentrum Westrampe überzeugen können. „Ich freue mich sehr, wenn Unternehmen erkennen, welches Potenzial Beschäftigte trotz einer Beeinträchtigung haben“, so die Ministerin weiter. „So sieht gelebte Teilhabe aus, wie wir sie uns für alle Menschen wünschen. Davon profitierten beide Seiten - die betroffenen Beschäftigten ebenso wie die Unternehmen."

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