Porsche in Genf

Fotos: Porsche

Auch in diesem Jahr setzt Porsche auf eher motorsportliche Akzente und zeigt zwei extreme Sportfahrzeuge. Da wären der neue Cayman GT4 und der 911 GT3 RS. Mit letzterem will der Hersteller erneut die Grenze zwischen Sportwagen und Rennfahrzeug überwinden.

Mittelmotorsportwagen Cayman GT 4
Mit der Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon 2015 ist der neue Cayman GT4 der erste Hochleistungs-Sportwagen der GT-Familie auf Basis der Mittelmotor-Coupés. Die Feuerprobe auf dem Nürburgring hat er auch schon bestanden: Mit einer Rundenzeit von sieben Minuten und 40 Sekunden gibt das neue Einstiegsmodell einen würdigen Einstand. Es will sich zudem deutlich von seinen anderen Cayman-Kollegen unterscheiden. So stammt das 3,8-Liter-Triebwerk vom 911 Carrera S und leistet 385 PS (283 kW). Der komplett neue Bug mit tief herunter gezogenem Frontspoiler und zusätzlichem Luftauslass vor der Fronthaube sowie der Heckflügel machen ihn zum einzigen Cayman mit Abtrieb an beiden Achsen. Das Fahrwerk mit 30 Millimetern Tieferlegung und die sehr groß dimensionierten Bremsen sind mit Komponenten aus dem 911 GT3 motorsportlich ausgelegt. Mit dem GT4 hat Porsche diesem Segment die Krone aufgesetzt.

Rundstrecke und Alltag im 911 GT3 RS
Zumindest, wenn es nach Porsche geht, sind dies die Bereiche, in denen man gleichermaßen gut aufgehoben ist. Man hat nichts Geringeres versucht, als das Höchstmaß an Motorsport-Technologie aus dem neuen 911 GT3 RS herauszukitzeln. Gleichzeitig handelt es sich um einen alltagstauglichen 911 mit Straßenzulassung. Im Unterschied zum 911 GT3 wurde noch mal an Antrieb, Aerodynamik und Leichtbau gearbeitet.

Angetrieben wird der 911 GT3 RS von einem 4-Liter-Sechszylinder-Motor mit 500 PS (368 kW) und 460 Newtonmeter Drehmoment, kombiniert mit einem speziell entwickelten PDK-Getriebe. Der hubraumgrößte und leistungsstärkste Saugmotor mit Direkteinspritzung in der 911-Familie beschleunigt den Hochleistungssportwagen in 3,3 Sekunden von null auf 100 km/h und in 10,9 Sekunden auf 200 km/h.

Das Dach besteht erstmalig aus Magnesium, Motor- und Kofferraumhaube aus Kohlefaser und weitere Leichtbauteile aus alternativen Werkstoffen. Die Karosserie stammt vom 911 Turbo. Das Chassis des 911 GT3 RS ist auf höchste Fahrdynamik und Präzision ausgelegt. Hinterachslenkung und Porsche Torque Vectoring Plus mit vollvariabler Hinterachs-Quersperre steigern Agilität und Dynamik, die breitere Spur an Vorder- und Hinterachse sollen noch mehr Wankstabilität als beim 911 GT3 ergeben. Zudem verfügt der 911 GT3 RS über die breiteste Serienbereifung aller 911-Modelle.

Das Interieur basiert grunsätzlich auf dem 911 GT3, wartet aber mit neuen Vollschalensitzen auf, die auf den Karbonschalen des 918 Spyder basieren. Zur Serienausstattung zählt weiterhin das Clubsportpaket mit geschraubtem Überrollkäfig hinter den Vordersitzen, der Vorrüstung Batteriehauptschalter sowie beigelegtem Sechspunkt-Gurt für die Fahrerseite und Feuerlöscher mit Halterung. Der 911 GT3 RS ist ab sofort bestellbar und kostet 181.690 Euro (inkl. MwSt).

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