If you ain‘t rubbin‘ you ain’t dubbin’!


Feinschliff  - 2003er Audi TT Coupé


Vor rund einem Jahr, im April 2015, sattelte der Belgier Indy Notredame auf sportlich um. Mit einem 2003er Audi TT Coupé holte er sich gleichwohl nicht nur einen der kultigsten Sportwagen aus Ingolstadt in seine Garage. Notredame beschloss zudem, dass der denimblaue TT alsbald noch kultiger werden sollte. Airride, mehr PS und schicke neue Schuhe für das Coupé inklusive. Indys Zauberwort lautet „DUB-Style“.


Eine altbekannte Lebensweisheit lautet „Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt“. So schwülstig jener Seite-Eins-Kalenderspruch klingen mag, ein Fünkchen Wahrheit ist dran. Den Beweis hierfür liefert der Belgier Indy Notredame. Der Mann mit dem klangvollen Namen legte sich im vergangenen Frühjahr ein 2003er Audi TT Coupé mit folgendem Vorsatz zu: „Ich werde diesen Audi noch kultiger machen als er ohnehin schon ist.“ Das Mittel zum Zweck sollte laut Notredame eine ausgiebige Revision nahezu aller Baugruppen seines denimblauen TT Coupés sein. Darunter Motor, Fahrwerk, Interieur und Soundsystem.


„Es gab nur ein Problem“, resümiert Indy: „Ich habe anfangs ein etwas zu intensives Brainstorming zum Thema DUB-TT betrieben. Das gipfelte letztlich darin, dass ich nicht wusste, wo ich anfangen sollte.“ Um den Kreis zu durchbrechen, entschied sich Indy für den einzig richtigen Schritt: Er besann sich auf die Grund-Tugenden des DUB-Styles und beschloss, seinem Audi zunächst zu einem Satz fetter Räder und einem Airride-Fahrwerk zu verhelfen. „Damit hatte ich zumindest den roten Faden aufgegriffen“, blickt er zurück.
Im Rahmen der anschließenden Teilebeschaffung machte sich Notredame zunächst ausgiebig im Netz und später bei diversen lokalen Anbietern schlau. „Dabei bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass der perfekte Anbieter – wie sollte es auch anders sein – aus der Heimat der Airride-Systeme, also aus den U.S.A., kommt“, fasst Indy zusammen. „So entschied ich mich für die Firma Air Lift, einem der Cracks für Luftfederungen mit fast 67-jähriger Erfahrung auf diesem Gebiet.“ Leider gestaltete sich der Umbau auf Airride trotz der überschaubaren Größe des TTs nicht eben günstig. „In der Tat“, bestätigt Indy mit einem zustimmenden Nicken: „Zumal ich mich für die Kombination aus einem Air-Lift-Slam-Kit an der Vorder- und dem Performance-Kit an der Hinterachse entschieden habe. Dafür musste ich mir über die Qualität des Rohmaterials aber auch keine Sorgen machen.“


Ein wenig „kriminell“ ist es laut Indy Notredames Erfahrungsbericht lediglich beim Einbau des Airride-Fahrwerks geworden. „Die Installation der Bauteile an sich stellte kein Problem dar“, hält Indy fest und konkretisiert: „Wohl aber die Anpassungen an der Karosserie und am Fahrwerk. Dafür sind einige Abende in der Garage draufgegangen!“ Das Ergebnis zeigt, dass Indy ganze Arbeit in seiner Garage geleistet hat. Auf Knopfdruck schnellt der glänzende TT-Body von der tiefsten auf die höchste Stufe der Luftfederung.

Von: Text, Mark Timmer, Fotos: Dominique Fourcade

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